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Kariesdiagnostik

Moderne, schonende Kariestherapie setzt genaue Diagnostik voraus.

In einem Artikel für das Tagesspiegel-Sonderheft „Gesunde Zähne“ 2017 erklärt Dr. Stefan Verch die Kareiserkrankung und Therapieansätze. Lesen Sie hier Karieserkrankung

Bei der Kariesdiagnostik hat die klassische spitze Sonde, mit der mit kräftigem Druck nach “erweichten” Stellen gesucht wird, ausgedient – zu oft kann es dabei passieren, dass entmineralisierter, aber nicht behandlungsbedürftiger Zahnschmelz beschädigt wird und sich deswegen erst eine kariöse Stelle bildet.

Mit einer Lupenbrille und LED-Licht wird Karies besser erkannt. Gezielte Röntgenaufnahmen („Bissflügelaufnahmen“) ermöglichen zusätzlich die Sicht in Zwischenräume – die Strahlenbelastung durch moderne digitale Röntgengeräte steht dabei in einem sehr guten Verhältnis zum Nutzen der Früherkennung.

Bissflügelaufnahme Kariöse Stelle im Röntgenbild (Pfeile).

Manche kariösen Stellen sind aber schwieriger zu finden: versteckt unter einer scheinbar intakten Zahnschmelzschicht oder verborgen im Zahnzwischenraum zweier sich überlagender  Zähne können sie mit Lupenbrillen oder Röntgenbildern nicht immer entdeckt werden. Hier hilft die Laserfluoreszenzmessung, die auch eine Entscheidungshilfe geben kann, wie invasiv  behandelt werden muss: mehr zur Laserfluoreszenz. Wir benutzen auch Kaltlicht, mit dem man Zähne durchleuchten und Karies erkennen kann.

Bei der Kariesentfernung nutzen wir FACE (Fluorecensce aides Caries Excavation) und Kariesdedektorlösung. Mehr zu FACE hier: Kariesentferung mit FACE und Siroinspect